Alexander Gauland ist kein neuer Hitler, noch nicht einmal ein Hitler light. Die Aufregung über den Populismus-Essay des AfD-Seniorchefs in der „FAZ“ geht zurzeit in die falsche Richtung. Gauland hatte in einem Gastbeitrag den Populismus als Gegenmittel gegen eine neue „globalisierte Klasse“ in Stellung gebracht. Zu dieser „neuen urbanen Elite“ oder eben „Klasse“, Gauland verwendet die Begriffe austauschbar, gehörten „Menschen aus der Wirtschaft, der Politik, dem Unterhaltungs- und Kulturbetrieb – und vor allem die neue Spezies der digitalen Informationsarbeiter“. Dieses Milieu lebe „In einer abgehobenen Parallelgesellschaft“ und gebe „kulturell und politisch den Takt“ vor.

Parallelen zu Hitler-Rede

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