Köln - Der kleinwüchsige Schauspieler Michu Meszaros, der in der Fernsehserie „Alf“ den zotteligen Außerirdischen spielte, ist im Alter von 76 Jahren  gestorben. Was ist aus den übrigen der Mitgliedern der TV-Familie Tanner geworden?

Max Wright (72) spielte  Vater „Willie Tanner“, einen  Sozialarbeiter. 1994 war in er in den ersten Folgen von „Friends“ noch als Besitzer des Cafés „Central Perk“ zu sehen. Doch dann blieben die Rollen aus.  1995 erkrankte er an Krebs.   Zuletzt gab es verstörende Fotos, die Wright mit schütterem Haar und ungepflegter Kleidung zeigten. Er wurde mehrfach wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verhaftet. Auch tauchte ein Film auf, in dem er mit Obdachlosen Crack rauchte.

Andrea Elson (47) spielte Tochter „Lynn“. Ihr brachte „Alf“ Glück, denn sie lernte im Studio ihren Mann kennen. 1993 heiratete sie den Produktionsassistenten Scott Hopper. Die beiden haben zwei Kinder. Annie Hopper, wie sie heute heißt, betreibt ein Yoga-Studio in Kalifornien.

Benji Gregory (38) war der kleine „Brian“. Er finanzierte sich mit seiner Seriengage ein Kunststudium in San Francisco. 2003 trat er  der U.S. Navy bei, musste diese jedoch 2005 aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Er lebt heute mit seiner Frau in Arizona.

Anne Schedeen (67) war Mutter „Kate“. Nach der Serie bekam sie zwar viele Gastrollen, aber die große Karriere war vorbei. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Die Schwangerschaft wurde  damals in die laufenden Dreharbeiten zu „Alf“ eingebaut – die „Tanners“ bekamen auch ein Baby.

Liz Sheridan (87) und John LaMotta (77) spielten die aufdringlichen Nachbarn mit den herrlichen Namen Rachel und Trevor Ochmonek. Liz Sheridan  (die in Jugendjahren kurz mit James Dean verlobt war)  war von 1990 bis 1998 in der mega-erfolgreichen US-Sitcom „Seinfeld“ dabei, danach kamen noch viele Gastauftritte in anderen Serien. Heute ist sie im Ruhestand.

John LaMotta sah man noch in „Emergency Room“ und „Die Nanny“, heute engagiert er sich im Amateurboxen. (cv)