Berlin - Es gibt keinen Bereich im Energiesektor, der den Steuerzahler bisher so viel Geld gekostet hat und in Bezug auf Endlagerung noch kosten wird wie die friedliche Nutzung der Kernenergie. Gerade in der vergangenen Woche hat die Bundesregierung wegen des forcierten Atomausstiegs nach Fukushima noch einmal weitere Milliardenzahlungen an die Energieunternehmen verkündet. Das ist die Rechnung für einen einzigartigen politischen Schlingerkurs. Und trotzdem flammen gerade aktuell neue Diskussionen auf, die den Atomausstieg wieder infrage stellen.

Bis Fukushima in Japan sind es von Berlin aus über 8000 Kilometer. Das ist weit und kann gleichzeitig fast nichts sein, wenn es um Atomkraft und die Folgen eines Atomunglücks geht. Kontaminierte Lebensmittel sind in einer globalisierten Welt an jedem Ort der Erde ein Problem, radioaktive Wolken in der Atmosphäre sowieso. Fukushima hat darüber hinaus in Deutschland die Atomkraft endgültig vom Platz gefegt. Aber was ist schon endgültig in der Politik, wenn langfristige Strategien immer wieder umgekehrt werden?

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