Müsch - Auch nach großen Katastrophen sind es manchmal die kleinen Dinge, die nerven. Wenn wir jetzt zum Beispiel einen zweiten Eimer hätten, könnten wir die verschlammten Steckdosen doppelt so schnell abschrubben. Dann könnten wir auch früher anfangen, die durchnässten Rigipsplatten von der Wand zu reißen, die letzte Aufgabe für heute. Und Günther und Claudia, die Eigentümer des Hauses, in dem wir arbeiten, könnten fast eine Woche nach der Flutkatastrophe an der Ahr einmal schon am späten Nachmittag die Arbeit beenden, bekämen etwas Ruhe. Der zweite Eimer ist im Auto, das Auto steht am Ende des Dorfes. Lohnt der Weg? Wahrscheinlich lohnt er. Also los, zum soundsovielten Mal heute.

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