Berlin - Noch vor einigen Wochen schien die Lage eindeutig: Privilegien für Geimpfte wird es vorerst nicht geben. Zu unklar sei die wissenschaftliche Lage, hieß es von Seiten der Bundesregierung Ende Dezember, auch drohe eine „Impfpflicht durch die Hintertür“, sollten sich geimpfte Menschen freier bewegen können als Nicht-Geimpfte.

Gegen einen sogenannten Immunitätsausweis hatte sich auch der Deutsche Ethikrat ausgesprochen. „Der aktuelle naturwissenschaftlich-medizinische Sachstand spricht nach Auffassung aller Ratsmitglieder dagegen, zum jetzigen Zeitpunkt die Einführung einer Immunitätsbescheinigung zu empfehlen“, heißt es in einer entsprechenden Stellungnahme. Das allerdings war im Frühherbst und eine Impfung zu diesem Zeitpunkt noch eine rein theoretische Angelegenheit. Ob eine entsprechende Bescheinigung mit dem Fortschritt der Impfungen doch sinnvoll sein könnte – darüber zeigten sich auch die Mitglieder des Ethikrats uneinig.

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