Washington - Im aktuellen US-Wahlkampf spielen zwei Frauen eine Schlüsselrolle: Amy Coney Barrett, Richterin und gerade als Mitglied des Supreme Court bestätigt, auf der einen Seite. Und Kamala Harris, ebenfalls Juristin und demokratische Vizepräsidentschafts-Kandidatin, auf der anderen Seite. Harris wird zum möglichen Ersatz für den betagten Joe Biden, falls er Präsident wird. Barrett wiederum ist nun eine wichtige konservative Stimme am höchsten Gericht der USA, sie wird von den Republikanern als Trophäe in Amerikas Kulturkampf gepriesen.

In diesen letzten Tagen des Wahlkampfs geht es, blickt man auf diese beiden Frauen, vor allem um eine Frage: Welche von ihnen übt mehr Anziehungskraft auf die Wählerinnen aus, die noch unentschieden sind, auf die Wählerinnen in Amerikas Vororten vor allem. Sie haben in der Vergangenheit republikanisch gewählt, aber bei den Kongresswahlen vor zwei Jahren, aus Abneigung gegen Trump, vielfach für die Demokraten votiert. Die gutsituierten Ehemänner dürften jetzt wieder republikanisch wählen. Wen aber wählen die Gattinnen?

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