Berlin - Starke Verluste für die Union, vergleichbar große Zuwächse für die AfD, eine auf niedrigstem Niveau stagnierende SPD und das verschwindend geringe Vertrauen in die Politik der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise – diese Ergebnisse des ARD-Deutschlandtrends werfen die Frage auf, ob die Bundesregierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in den kommenden Wochen einen deutlichen Kurswechsel unternehmen wird. Der innerparteiliche Druck auf die Bundeskanzlerin, dies zu tun, dürfte jedenfalls weiter wachsen.

Die Union ist in der Sonntagsfrage innerhalb eines Monats von 39 auf 35 Prozent gerutscht. Die AfD hat währenddessen drei Punkte zugelegt und kommt jetzt auf zwölf Prozent. Die Bundeskanzlerin erhält nur noch 46 Prozent an persönlicher Zustimmung, ein Minus von zwölf Prozent. Der Mainzer Politikwissenschaftler Jürgen Falter sieht raschen Handlungsbedarf für die Union und vor allem für die Kanzlerin, um den Abwärtstrend zu stoppen.

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