Berlin - Ursprünglich ist es wohl nur ein Spaß gewesen: Auf einer gemeinsamen Südamerika-Reise sollen mehrere CDU-Nachwuchspolitiker sich Ende der 70-er Jahre ewige Treue geschworen haben. Die Reisenden waren Männer zwischen 20 und 30 Jahre alt, sie waren am Anfang ihrer politischen Karriere. Man versprach sich, sich gegenseitig nicht zu behindern beim Vorankommen. „Pacto Andino Segundo“ nannte sich die Seilschaft, Andenpakt. Immer wieder ist man miteinander verreist, und nicht wenige Mitglieder stiegen wirklich auf, wurden Staatssekretär, Minister, Ministerpräsident. Es schien klar: Die Ostdeutsche Angela Merkel würde es schwer haben gegen den Männerbund.
Nun – 35 Jahre nach Gründung des Andenpakts – ist Merkel der Star der CDU. Und für viele Paktmitglieder ist es abwärts gegangen.

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