Der Fall ist so brisant wie undurchsichtig – und hat sich zu einem Problem von bundesweiter Bedeutung ausgewachsen, nicht nur für Polizei und Medien: Wegen der angeblichen Vergewaltigung eines Kindes haben am vergangenen Wochenende rund 700 Menschen am Brandenburger Tor demonstriert. Getrieben waren sie von einem Gerücht, das seit einer Woche im russischen Fernsehen, bei Facebook und Twitter die Runde macht: Ein 13-jähriges Mädchen aus Berlin-Marzahn soll von mehreren Arabern entführt und vergewaltigt worden sein. Lisa F., die aus einer Familie russischer Einwanderer stammt, war am Montag vor zwei Wochen nicht in der Schule erschienen. Die Familie meldete sie bei der Polizei als vermisst. Tags darauf war sie wieder da.

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