Berlin - Natürlich kommt der Anruf der betagten Mutter erst am Tag nach der Katastrophe. Sie war im Krankenhaus. Nun ist sie wieder zu Hause. Das sagt sie am Telefon mit schwacher Stimme. Sie klingt leidend und gebrechlich. Sofort will man sie beschützen.

Aber als Tochter, 300 Kilometer entfernt, weiß man gar nicht, worüber man sich zuerst sorgen soll. Dass es ihr mit Ende 70 nicht gut geht, ist ein grundsätzlicher Anlass für Sorgen. Aber dazu kommen Rettungswagen, Klinikaufenthalt, Blutkonserven.

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