Trauergottesdienst für Walter Lübcke am 13. Juni 2019.  Der Kasseler Regierungspräsident wurde auf seiner Terrasse durch einen Kopfschuss getötet.
Foto: dpa

Berlin - Fast elf Monate nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ist gegen die zwei mutmaßlich Tatbeteiligten Anklage erhoben worden. Dem 46-jährigen Rechtsextremisten Stephan E. wirft die Bundesanwaltschaft Mord vor. „Ausschlaggebend für die Tat war die von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit getragene völkisch-nationalistische Grundhaltung“ von E., heißt es in der Anklage. Der 44-jährige Markus H., der den Kauf der Tatwaffe vermittelt haben soll, muss sich wegen Beihilfe zum Mord und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Darüber hinaus legt die Bundesanwaltschaft E. wegen der Messerattacke auf einen Iraker im Jahr 2016 auch versuchten Mord zur Last. Der Prozess wird in Frankfurt vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts stattfinden.

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