Berlin - Punkt 11 Uhr am Montagvormittag ist es soweit. Annalena Baerbock und Robert Habeck gehen mit schnellen Schritten zum Rednerpult auf der Bühne in der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg, nehmen ihre Masken ab. Und wie sie da stehen – sie breitbeinig in blauem Kleid und roten Pumps, ein Strahlen im Gesicht; er in verwaschenen Jeans zu schwarzem Hemd, sehr ernst – ist eigentlich schon klar, was kommt, wer gewonnen hat: „Wir beide haben uns darauf vorbereitet“, sagt Habeck, „wir beide wollten es. Aber am Ende kann es nur eine machen. Und so ist es heute der Moment zu sagen, dass die erste grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sein wird.“

Die wenigen Worte, die Habeck dann noch hinzufügt, lassen zumindest erahnen, wie diese Entscheidung gefallen sein muss. Annalena Baerbock, sagt er, sei eine „kämpferische, fokussierte, willensstarke Frau, die genau weiß, was sie will“.

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