Am Morgen nach dem Anschlag kommt Axel Kaiser zurück zu seiner Bude auf dem Breitscheidplatz, um die Gasflaschen zuzudrehen. Die Gasflaschen braucht er zum Glühweinaufwärmen, für die Feuerzangenbowle und die Heizpilze. Jede Nacht, wenn er seine Bude verlässt, dreht er das Gas zu. Das ist feste Routine seit 23 Jahren, solange mietet er den Stand: Bude aufräumen, Gas zudrehen. Wobei Bude untertrieben ist. Kaiser, gebürtiger Osnabrücker, um die 60, rote Filzjacke, betreibt die „Berliner Weihnachtsterrasse“, einen der größten Stände auf dem Breitscheidplatz.

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