London - Zwanzig Minuten nach Mitternacht gehen bei der Londoner Polizei die ersten Notrufe ein. Ein Lieferwagen ist in der Nacht zum Montag in eine Menschengruppe in der Nähe einer Moschee gerast. Blut, Schreie, reglose Körper in der dunklen Nacht. Gläubige eilen herbei und halten den Fahrer in Schach, bis die Polizei eintrifft. „Ich habe meinen Teil getan“, soll der Täter ihnen zugerufen haben - und: „Ich will Muslime töten.“

Ist es Terror oder die Tat eines geistig Verwirrten? Der 47 Jahre alte Fahrer ist ein Weißer. Er wird „wegen Terrorismus“ inhaftiert. Das gab die Polizei in der britischen Hauptstadt am Montag bekannt. In einer Erklärung von Scotland Yard hieß es, der Mann sei „zusätzlich wegen Auftrags, Vorbereitung oder Anstiftung zum Terrorismus einschließlich Mordes und versuchten Mordes“ festgenommen worden.  Als „Vorsichtsmaßnahme“ wird er zunächst in ein Krankenhaus gebracht und dort auch auf seine psychische Gesundheit untersucht.

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