Bamako - Nach einem islamistischen Terrorangriff auf ein Luxushotel in Malis Hauptstadt Bamako ist die Geiselnahme von zeitweise bis zu 170 Menschen beendet. Das sagte der malische Innenminister Salif Traoré am Freitag. Gegen die Terroristen, die sich im siebten Stock des Gebäudes verschanzt hatten, wurden Spezialeinheiten eingesetzt. Der Minister wollte zunächst keine abschließenden Angaben zur Zahl der Todesopfer machen. Aus Kreisen der UN-Blauhelmmission in Mali verlautete am Abend, dass mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen seien.

Die Regierung hatte zuvor von nur drei getöteten Sicherheitsleuten gesprochen. Eine belgische Regionalverwaltung erklärte allerdings, einer ihrer Beamten sei bei dem Angriff ums Leben gekommen.

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