Die Journalistin Anetta Kahane war auf einer Tagung über Antisemitismus in der Türkei.
Foto: Imago Images/Markus Heine

Berlin - Fast unmerklich ist Istanbul etwas dunkler geworden. Rund um den Taksim-Platz, der einmal ein Ort großer Hoffnung war, als junge Menschen für mehr Freiheit demonstrierten, sieht es aus, als hätte ein Vampir die Farbe aus allem herausgesaugt. Die Menschen, der Platz, die Moschee – der Ort ist grau geworden. Daran konnte bisher auch der neue kemalistische Bürgermeister nichts ändern. Als Sozialdemokrat ist er gegen den Willen Erdogans gewählt worden und nun muss er sich gegen den grauen Apparat stemmen, der ihm nur wenige Erfolge wird durchgehen lassen. 

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