Antisemitismus-Vorwurf gegen Kulturverein: Jetzt soll eine Grünen-Politikerin schweigen

Der umstrittene Neuköllner Verein Oyoun verliert seine öffentliche Förderung. Jetzt geht dieser per einstweiliger Verfügung gegen seine schärfste Kritikerin vor.

Das Kulturzentrum Oyoun in der Lucy-Lameck-Straße in Berlin-Neukölln.
Das Kulturzentrum Oyoun in der Lucy-Lameck-Straße in Berlin-Neukölln.Benjamin Pritzkuleit

Das von Schließung bedrohte Neuköllner Kulturzentrum Oyoun heizt den Streit um seine eigene Zukunft weiter an. Die wegen ihrer umstrittenen Einladungspolitik zum Nahost-Krieg ins Visier der Politik geratenen Aktivisten sind zum Gegenangriff übergegangen und bemühen dabei die Gerichte. Jetzt ist einer ihrer schärfsten Kritikerinnen per einstweiliger Verfügung untersagt worden, bestimmte Äußerungen über Oyoun zu wiederholen. Der Vorfall wirft ein grelles Licht auf die Auswirkungen der Geschehnisse im Nahen Osten auf das gesellschaftliche Zusammenleben in Berlin.

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