Berlin - Arabischer Frühling – ein leuchtend schöner Begriff. Als vor zehn Jahren in Tunesien die Menschen auf die Straße gingen, ahnten sie nicht, dass sie eine Bewegung auslösten, der Träumer bald diesen Namen gaben. Sie hatten keine Träume im Kopf, aber Wut im Bauch - über ihre soziale Not und die Gnadenlosigkeit der Herrschenden. Am 17. Dezember 2010 hatte sich der Gemüsehändler Mohamed Bouazizi selbst verbrannt, nachdem ihm Behörden durch unablässige Schikanen die Lebensgrundlage entzogen hatten. Die Empörung darüber fegte Dauerpräsident Ben Ali aus dem Amt.

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