Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).
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Berlin - In Zeiten der Corona-Pandemie arbeiten immer mehr Menschen im Homeoffice. Um das flexible Arbeiten von zu Hause rechtlich zu regeln, hat das Bundesarbeitsministerium einen Entwurf für das „Mobile-Arbeit-Gesetz“ erarbeitet. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) möchte darin allen Arbeitnehmern das Recht auf 24 Tage mobile Arbeit pro Jahr zusichern. Demnach kann der Arbeitgeber den Wunsch nach mobiler Arbeit nur dann ablehnen, wenn zwingend betriebliche Gründe dagegensprechen. „Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt: Homeoffice funktioniert – für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer“, sagte Heil der Berliner Zeitung. „Diese guten Erfahrungen will ich mit dem Mobile-Arbeit-Gesetz in die Zukunft fortschreiben.“ Den geplanten Rechtsanspruch von bis zu 24 Tagen Homeoffice im Jahr sieht er als Untergrenze. Darüber hinaus könnten Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusätzlich mehr Tage am heimischen Schreibtisch aushandeln.

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