Man muss kein Wissenschaftler sein, um sich über die These zu wundern: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vertrat kürzlich die Auffassung, dass die Reaktorkatastrophe in Fukushima vor genau zwei Jahren für die japanische Bevölkerung praktisch keine gesundheitlichen Auswirkungen hat. Nur in unmittelbarer Umgebung des Reaktors sei das Krebsrisiko leicht gestiegen, hieß es in einem Ende Februar vorgestellten Bericht.

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht dem nun heftig und legt eigene Berechnungen vor. Sie zeichnen ein komplett anderes Bild der Gefährdung.

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