Washington - Die jüngsten Luftangriffe auf saudiarabische Öl-Anlagen sind nach US-Erkenntnissen von iranischem Boden aus verübt worden. Ein US-Regierungsmitarbeiter sagte am Dienstag zudem der Nachrichtenagentur AFP, dass bei den Angriffen Marschflugkörper eingesetzt worden seien.

Zu den Attacken vom Samstag hatten sich die Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannt, die vom Iran unterstützt werden. Die US-Regierung hatte bereits in den vergangenen Tagen den Iran verdächtigt, hinter den Angriffen auf die Anlagen des saudiarabischen Staatskonzerns Aramco zu stecken.

Nach Angaben des US-Regierungsmitarbeiters, der nicht namentlich genannt werden wollte, trägt Washington weiterhin Beweismaterial zu den Angriffen zusammen. Dieses solle der internationalen Gemeinschaft und besonders den europäischen Verbündeten in der kommenden Woche am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York vorgelegt werden. (afp)