Der britische Prinz Harry und die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle: Am 31. März scheidet das Paar aus dem königlichen Leben aus.
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BerlinDer britische Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) geben am Dienstag ihre Jobs als Vollzeit-Royals auf. Sie werden dann nicht mehr zum engeren Kreis des Königshauses gehören. Von April an verzichten sie auf die Anrede «Königliche Hoheit» und nehmen keine offiziellen Aufgaben mehr für die Royals wahr. Die Marke «Sussex Royal», die sie seit ihrer Hochzeit verwendet haben, dürfen sie dann nicht mehr benutzen. Auch ihr Instagram Account war so benannt.

Dort bedankten sich Meghan und Harry bei ihren 11,3 Millionen Followern. «Auch wenn ihr uns hier (auf dem Account) nicht mehr seht, so geht die Arbeit doch weiter», schrieben der Herzog und die Herzogin von Sussex. Die beiden wollen sich weiter in Bereichen einsetzen, die ihnen besonders am Herzen liegen - beispielsweise für die Invictus Games für Kriegsversehrte und für die Gleichberechtigung von Frauen.

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Das Paar hatte im Januar angekündigt, sich von seinen royalen Aufgaben teils zurückzuziehen, mit Sohn Archie vorwiegend in Kanada zu leben und finanziell unabhängig zu werden. Später einigten sich die beiden mit dem Königshaus jedoch auf einen klaren Bruch. Königin Elizabeth II. (93) will in einem Jahr die vereinbarten Regelungen überprüfen lassen. Sie soll ihren Urenkel Archie seit Monaten nicht mehr gesehen haben. Er wird am 6. Mai ein Jahr alt.

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Vorübergehend lebte die kleine Familie auf der kanadischen Insel Vancouver Island. Inzwischen sollen die Royals in den US-Bundesstaat Kalifornien gezogen sein. Sie wohnen demnach in Los Angeles, wo Meghan aufwuchs und ihre Mutter lebt. US-Präsident Donald Trump twitterte bereits im unwirschen Ton, dass die USA nicht für den Personenschutz der Familie aufkommen werde. «Sie müssen zahlen!».

Unklar ist, wie Harry, der sechste in der britischen Thronfolge, und die ehemalige US-Schauspielerin («Suits») in Zukunft ihren aufwendigen Lebensstil finanzieren wollen. Die Marke «Sussex Royal», die sie nicht mehr benutzen dürfen, hätte ihnen stattliche Einnahmen garantiert. Ihren neuen Markennamen haben sie noch nicht verraten. Sie wollten während der Corona-Pandemie nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sagte ihre Sprecherin der Nachrichtenagentur DPA.