Berlin - Borkheide ist ein kleines Nest im Brandenburger Landkreis Potsdam-Mittelmark. Keine 2000 Menschen leben dort. Aber der Ort hat es trotzdem ins aktuelle Schwarzbuch – die 49. Ausgabe – des Bunds der Steuerzahler geschafft. Denn dort wurden unbewohnte Gartenlauben mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet, während direkt nebenan Gewerbetreibenden – wie dem örtlichen Hotel – ein Glasfaseranschluss vorenthalten blieb. Das sei Verschwendung von Steuergeld, hier konkret 16.000 Euro, heißt es in der Dokumentation. Darüber hinaus geißelt der Steuerzahlerbund aber auch einen intransparenten Ausbau von Glasfaseranschlüssen generell. „Es entstand ein Flickenteppich, der am tatsächlichen Bedarf der Bürger vorbeigebaut wurde“, so Reiner Holznagel, der Präsident des Bundes.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.