Berlin - Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat auf seiner Reise in die Nachbarländer Afghanistans bekräftigt, dass er neue Rettungswege für gefährdete Afghanen suche – damit machte er weitreichende Zusagen an die am Hindukusch zurückgelassenen afghanischen Ortskräfte, Aktivisten und Journalisten. Er versprach allen, die es nicht auf die Rettungsflüge geschafft hätten, sie nicht im Stich zu lassen. Dennoch hagelt es weiter Kritik an der Bundesregierung – vor allem daran, dass afghanische Ortskräfte und andere gefährdete Afghanen nicht schon vor der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban ausgeflogen wurden.

Laut Bundesinnenministerium (BMI) sind bei der von der Regierung organisierten Luftbrücke 634 Ortskräfte inklusive Familienangehörige nach Deutschland gebracht worden.  Der BMI-Sprecher verwies darauf, dass die Zahl der Hilfeersuchen erst nach dem Beginn der Luftbrücke deutlich gestiegen sei - auf nunmehr mindestens 40.000 Menschen. 

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