Drei Wochen ist es her, dass Frauke Petry der AfD den Rücken gekehrt hat. Einer Partei, in deren Aufstieg sie viereinhalb Jahre lang fast ihre ganze Energie gesteckt hat. Den Abend der niedersächsischen Landtagswahl verbringt die fraktionslose Abgeordnete und frühere AfD-Chefin mit ihren Kindern.

Wenn sie über die AfD spricht, rutscht Petry manchmal noch versehentlich ein „Wir“ heraus. Die Trennung ist noch sehr frisch. Fragt man diejenigen, die an der AfD-Spitze jetzt ohne sie die Strippen ziehen, ob womöglich noch weitere Bundestags- oder Landtagsabgeordnete zu der von Petry neu gegründeten „Blauen Partei“ wechseln könnten, erntet man meist nur ein Schulterzucken. Die Parole lautet: „Ach was, das Thema ist durch.“

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