In einem Hotel am Stadtrand warten seit Mitte März Dutzende Leihmutterbabys wegen der im Zuge der Coronavirus-Quarantäne geschlossenen Grenzen auf die Abholung durch ihre ausländischen biologischen Eltern. 
Foto: dpa/Andreas Stein

Kiew - Das Geschrei Dutzender Babys durchdringt das kleine Hotel Venice am Stadtrand von Kiew. Neugeborene Jungen und Mädchen liegen hier in ihren Bettchen – zur Welt gebracht von Leihmüttern. Wegen der Reisebeschränkungen in der Corona-Pandemie können sie nicht abgeholt werden. Lebendig gewordene Kinderwünsche von Paaren, die aus vielerlei Gründen nicht selbst Nachwuchs bekommen. Ukrainische Frauen haben die Kinder der biologischen Eltern ausgetragen. Was etwa in Deutschland verboten ist, hat sich in der Ukraine – in nächster Nachbarschaft zur EU – zum Geschäft entwickelt. Das Business mit den Babys und dem Elternglück ruft auch Kritiker auf den Plan.

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