Berlin - Das für Asylverfahren zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge steht seit Wochen in der Kritik, der Skandal in der Außenstelle in Bremen hat längst auch das politische Berlin und Innenminister Horst Seehofer erreicht, dem das Bamf unterstellt ist. Der CSU-Politiker hat nun seine Drohung, dass die Sache Konsequenzen haben werde, wahrgemacht und in einem ersten Schritt die Außenstelle in Bremen entmachtet.

Bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens gegen die ehemalige Leiterin der Außenstelle dürfen in Bremen keine Asylanträge mehr entschieden werden, teilte Seehofer am Mittwoch mit. „Das Vertrauen in die Qualität der Asylverfahren und die Integrität des Ankunftszentrums Bremen ist massiv geschädigt worden“, so Seehofer.

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