Es waren emotionale Abschiedsworte, in denen Sorgen und Optimismus ineinanderflossen. In seiner letzten großen Rede als US-Präsident hat Barack Obama am Dienstagabend (Ortszeit) seine Landsleute zu Zusammenhalt über alle sozialen und politischen Differenzen hinweg aufgerufen. 

Besonders persönlich waren die Worte, die Obama an seine Familie richtete. „Michelle - in den vergangenen 25 Jahren warst Du nicht nur meine Frau und die Mutter meine Kinder, sondern meine beste Freundin. Du hast eine Rolle übernommen, nach der Du nicht gestrebt hast, und sie mit Anmut, Entschlossenheit, Stil und gutem Humor ausgefüllt“, sagte der scheidende US-Präsident zu seiner Frau. Diese reagierte sichtlich gerührt.

Auch für seine Töchter fand Obama die passenden Worte. Sie seien im Verlauf seiner Amtszeit zu zwei wunderbaren jungen Frauen geworden. Sie seien klug und schön, vor allem aber seien sie freundliche und leidenschaftliche Menschen. Sie hätten die Bürde, jahrelang im Scheinwerferlicht zu stehen, mit Leichtigkeit gemeistert. „Von allem, was ich in meinem Leben getan habe, bin ich am stolzesten darauf,  euer Vater zu sein“, sagte Obama. 

Tochter Malia (18) war mit nach Chicago gekommen und grüßte zusammen mit Vater und Mutter von der Bühne. Die 15-jährige Sasha dagegen war aus schulischen Gründen in Washington geblieben. (afp, red)

Auch bei Twitter riefen Obamas emotionale Worte viele Reaktionen hervor: