Washington - Dieser Tweet ging eindeutig zu weit: „Barron Trump wird  der erste US-Amokläufer in einer Homeschool sein“, zwitscherte Katie Rich, Autorin der US-Fernsehsendung „Saturday Night Live“ am Montag über den erst zehnjährigen Sohn von Präsident Donald Trump.

Jedoch besucht Barron Trump eine Privatschule in New York und wird nicht zu Hause unterrichtet, wie die  US-Nachrichtenagentur AP schrieb.

Fans der Late-Night-Comedy-Show kündigten nach dem geschmacklosen Tweet an, die Sendung künftig boykottieren zu wollen.

Zwar hatte sich Rich via Twitter schnell entschuldigt und ihren umstrittenen Beitrag gelöscht, doch die Autorin wurde vom Sender NBC noch am Montag suspendiert, wie die „New York Post“ berichtet.

Der Tweet von Autorin Katie Rich ist nicht die einzige Anfeindung, die der zehnjährige Barron Trump im Netz ertragen muss. Immer wieder hagelt es regelrecht Hass-Kommentare gegen den Jungen. „Ich möchte Barron Trump einfach nur ins Gesicht schlagen“ oder „Aus dem Sohn von Trump wird doch auch mal ein großes Arschloch“ lauten unfassbare Beiträge bei Twitter.

Die frühere „First Daughter“ Chelsea Clinton nahm Barron Trump deshalb jetzt sogar in Schutz. Barron habe die Chance eines jeden Kindes verdient, einfach nur ein Kind zu sein.

Egal, wie man zu Donald Trump stehen mag: Sein junger Sohn hat sich nicht ausgesucht, im öffentlichen Leben zu stehen und hat diese Art der Kommentare im Netz nicht verdient.

Barron Trump: Anfeindungen gegen Sohn von US-Präsident Donald Trump im Netz

(mz)