Berlin - Die deutsche Landwirtschaft wird ein wenig grüner. Am Freitagmittag einigten sich die Agrarminister der Länder darauf, die Vergabe der milliardenschweren EU-Subventionen künftig stärker an ökologische Bedingungen zu knüpfen. Bis 2027 sollen Bauern und landwirtschaftliche Betriebe so jährlich mehr als 1,5 Milliarden Euro für konkrete Maßnahmen für Umwelt-, Arten- und Klimaschutz erhalten sowie für die Förderung des Öko-Landbaus. „Das Ziel war der Einstieg in den Umstieg“, sagte der brandenburgische Landwirtschaftsminister Axel Vogel (Grüne) nach dem Treffen in Berlin. Und mit Hinweis auf die schwierigen Verhandlungen insbesondere zwischen grünen und CDU-Ministern ergänzte er: „Gemessen an der Ausgangssituation haben wir sehr, sehr viel erreicht.“

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erklärte: „Jeder Euro Fördergeld aus Brüssel ist an Umweltauflagen gebunden. Es wird damit nicht mehr der reine Besitz von Fläche gefördert, sondern die Art der Bewirtschaftung auf dieser Fläche.“

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