Hannover - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die Haltung Bayerns und Sachsens bei der Suche nach einem Atom-Endlager kritisiert. Es sei ein Erfolg der vergangenen Legislaturperiode, dass man sich auf eine weiße Landkarte ohne vorherige Festlegung verständigt habe, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.
Niemand dürfe sich dieser nationalen Aufgabe entziehen. „Deshalb ist es für mich absolut unverständlich, dass sich einzelne Länder offensichtlich nach und nach verabschieden wollen. Bayern und Sachsen etwa. So wird das nicht laufen können.“ Der CSU-Chef Markus Söder hatte ein Atommüllendlager in Bayern wegen Sicherheitsaspekten ausgeschlossen.

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