Eine Demonstration gegen den belarussischen Präsidenten Aleksander Lukaschenko in Minsk am 16. August 2020.
Foto: imago images/Natalia Fedosenko

Minsk - Die Stimme von Olga Shparaga klingt aufgebracht. Man hört, wie aufgelöst sie ist. Am Sonntag hat die belarussische Philosophin und Aktivistin sieben Stunden lang im Zentrum von Minsk protestiert – gegen Lukaschenko, für eine Wiederholung der manipulierten Präsidentschaftswahl. Der „Marsch der Freiheit“, sagt die Hochschullehrerin der Berliner Zeitung, sei die größte Demonstration in der Geschichte der belarussischen Hauptstadt gewesen. „1991, nach dem Ende der Sowjetunion, waren 100.000 Menschen auf den Straßen. Am Sonntag waren noch viel mehr Menschen da, wahrscheinlich fast 200.000. Und das nicht nur in Minsk. Auch in vielen anderen Städten des Landes.“

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