Es ist Sonntagabend, als Serbiens Präsident Aleksandar Vučić eine Flasche Schaumwein bringen lässt. Er steht, umgeben von seinen jubelnden Anhängern und Fernsehkameras, in der Parteizentrale in Belgrad. Die staatliche Wahlkommission hat das offizielle Ergebnis noch nicht verkündet. Aber Vučić will nicht warten. „Warum die Herrschaften um 11 Uhr abends nicht arbeiten wollen, aber wir schon, das ist eine andere Frage“, sagt er. Dann ruft er sich selbst zum Sieger aus, ohne das offizielle Wahlergebnis, das erst 24 Stunden später eintrudelt, abzuwarten.

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