Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hält sich bislang bedeckt, wie viel Geld sein Unternehmen durch Corona verloren hat.
Foto: AFP/John Macdougall

Berlin - Wie groß sind die Finanznöte der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB), die den zukünftigen Hauptstadtflughafen BER baut und betreibt? Und welchen Anteil daran haben neben der Corona-Pandemie weitere Baukostensteigerungen und unternehmerische Versäumnisse? Auf Bundes- und Landesebene wächst der Druck auf Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup, die Lage seines Unternehmens offenzulegen – und den sofortigen und künftigen Bedarf an öffentlichen Hilfsmitteln.

Am Mittwoch beriet der Haushaltsausschuss des Bundestages über Beihilfen an die FBB. 78 Millionen Euro sollen die Abgeordneten freigeben, zusammen mit den Mitteln der Länder Berlin und Brandenburg als Mitgesellschafter ergäbe sich für das Unternehmen eine Finanzspritze von rund 300 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2019 erwirtschaftete die FBB an den Flughäfen Tegel und Schönefeld insgesamt 416 Millionen Euro. Nach dem Willen des Bundesfinanzministeriums soll ein Teil der Mittel bereits im Oktober fließen.

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