BerlinDie Corona-Pandemie sorgt dafür, dass das neue Jahr so beginnt, wie das alte endet: mit Zahlen weit jenseits der angestrebten 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, mit besorgniserregend vollen Intensivstationen in den Krankenhäusern und mit einem Impfstoff, der zunächst nicht in den angekündigten Mengen verfügbar ist. So richten sich viele Augen auf den Dienstag, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den 16 Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Krise berät. Dabei ist die Tendenz einhellig: Der vorerst bis zum 10. Januar geltende harte Lockdown dürfte um mindestens eine Woche bis zum 17. Januar verlängert werden.

Das bedeutet, dass für private Treffen weiter eine Obergrenze von fünf Menschen aus zwei Haushalten gilt, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden. Außerdem bleiben viele Geschäfte, die Friseure und Kosmetikstudios dicht, an den Schulen wird der Präsenzunterricht ausgesetzt, Kitas werden bis auf wenige Notbetreuungseinrichtungen geschlossen bleiben. Arbeitgeber sind gefordert, wo immer möglich, Homeoffice anzubieten.

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