Berlin - Ein Auto ist in Berlin-Charlottenburg in eine Gruppe von Menschen gefahren und gegen ein Haus gekracht. Mindestens fünf Menschen wurden dabei verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Ursache des Unfalls waren nach ersten Erkenntnissen gesundheitliche Probleme des Autofahrers, sagte ein Polizeisprecher. Es gebe keine Hinweise auf einen Terroranschlag oder sonstiges vorsätzliches Handeln des Fahrers.

Der weiße PKW geriet laut Feuerwehr am Mittag auf der Helmholtzstraße auf den Bürgersteig und erfasste mehrere Menschen, die in der Nähe eines Cafés saßen oder standen. Davor und danach rammte der Wagen auch Hauswände und beschädigte wohl einen Transporter.

Mindestens zwei Menschen mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden, darunter der Fahrer des Unfallwagens. Er soll laut der Polizei möglicherweise eine Art Schwächeanfall, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten haben. Feuerwehrleute befreiten ihn aus dem stark beschädigten Auto.

Ob ein Zusammenstoß mit einem anderen Auto am Anfang der Unfallkette stand oder ob der weiße PKW direkt von der Straße abkam, war zunächst noch unklar, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Ein Haus wurde so stark beschädigt, dass nun ein Statiker untersuchen soll, ob es abgestützt werden muss. Auf Fotos ist zu sehen, dass durch den Aufprall des Autos ganze Mauerstücke aus der Fassade herausgebrochen wurden.

Die Feuerwehr war mit 30 Leuten im Einsatz. Die Unfallursache und der Unfallhergang werden nun von der Polizei ermittelt. (dpa)