Berlin - 50 Prozent weniger Rente für Frauen, eine Lohnlücke von etwa 21 Prozent, Unterrepräsentanz in Vorständen und Aufsichtsräten und nun auch noch ein Bundestag, der mit knapp 31 Prozent weiblichen Abgeordneten so wenige Frauen im Parlament sitzen hat wie seit 20 Jahren nicht.

Frauenverbände sind alarmiert und befürchten, eine Jamaika-Koalition wird an den Zuständen wenig ändern und die Gleichberechtigung von Frauen und Gesellschaft nicht ausreichend fördern. Ein Beispiel: Die  FDP lehnt die Frauenquote konsequent ab. Die 17 Frauenverbände, darunter unter anderem der Deutsche Frauenrat (DF), der Verbund deutscher Unternehmerinnen (VdU) oder  der Deutsche  Juristinnenbund (DJB), haben daher den  gemeinsamen Forderungskatalog „Berliner Erklärung 2017“  aufgestellt und mahnen die Gleichstellungspolitik der verhandelnden Koalitionspartner an. Sie fordern, dass auch schon bei der Bildung einer Regierung „wirksame Schritte in Richtung Gleichstellung verankert“, werden müssten.

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