Etwa zehn Zentimeter lang ist dieser verrostete Dorn, den Torsten Dressler zum Gespräch auf dem früheren Grenzstreifen in Glienicke/Nordbahn mitgebracht hat. Es ist eines der Fundstücke, die den Archäologen bei seinen Ausgrabungen entlang der Berliner Mauer am meisten beeindruckt haben. „Weil dieser Dorn die Brutalität und Unmenschlichkeit der Mauer besonders deutlich macht“, sagt Dressler. Ihn erinnere diese Konstruktion aus Metalldornen an ein Folterinstrument aus dem Mittelalter. „Direkt an der Hinterlandmauer sollten Flüchtlinge geradezu aufgespießt werden.“

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