Berlin - Polizistinnen, die keine sind. Altenpflegerinnen, die ebenfalls keine sind. Windkraftanlagenmonteure, die – natürlich – auch keine sind. Und alle dazu auch noch irgendwie proper biodeutsch aussehend: Die CDU hat für die Vorstellung ihrer Wahlkampfkampagne für die Bundestagswahl am 26. September jede Menge Spott und Kritik einstecken müssen.

Man habe bewusst auf käufliche Bilder oder auf Kampagnenmodels verzichtet, erzählte Generalsekretär Paul Ziemiak am Dienstag bei der Präsentation der Kampagnenbilder. Auch habe man keine echte Polizistin, keine tatsächliche Altenpflegerin, keinen authentischen Windkraftanlagenmonteur von der Arbeit abhalten wollen und stattdessen Mitarbeiter der Partei (und manche ihrer Angehörigen) genommen. Leute, die ohnehin zusammenarbeiten und negativ Corona-getestet seien. Ziemiak erklärte es so: Es sei ihm persönlich wichtig gewesen, dass es sich um eine „in der Herstellung sehr verantwortungsvolle Kampagne“ handele. Die Plakate sollen mit dem Start der Briefwahl von Mitte August an geklebt und aufgestellt werden.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.