Rom - Er will es noch einmal wissen. Einer wie er gibt nicht einfach auf. „Ich will meinen Verrätern ins Gesicht sehen“, versichert Silvio Berlusconi, lieber wolle er „das Schicksal Caesars teilen“ und im Plenarsaal „sterben“. Etwas Pathos und Schwulst muss sein in der italienischen Politik. Seinen Getreuen aber ist an diesem Dienstagnachmittag, einen Tag vor der erneuten Abstimmung des Rechenschaftsberichts für das Jahr 2010, längst klar, was der 75-Jährige nicht einsehen mag, vielleicht auch gar nicht mehr einsehen kann: Seine Regierung ist am Ende, seine politische Karriere auch. Diese Realität leugnet er.

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