Für ihren Einsatz für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland während der Beschneidungsdebatte ehrt die Europäische Rabbinerkonferenz, der größte rabbinische Verband Europas, Kanzlerin Angela Merkel. Doch nun droht die Debatte neu entfacht zu werden. In Berlin wurde Anklage gegen einen Mohel, einen jüdischen Beschneider, und den Vater des Kindes erhoben. Der Mohel praktizierte ein besonderes Ritual mit Namen Metzitza: Nachdem er die Vorhaut abgetrennt hat, saugt er das Blut aus der Wunde mit dem Mund ab und nicht, wie üblich, mit einer Pipette. Rabbi Pinchas Goldschmidt, Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz, distanziert sich von dieser Methode.

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