Ein Jahr ist es her, da musste Annegret Schulte* von der Feuerwehr in eine psychiatrische Klinik gebracht werden, weil sie gewalttätig war und mit ihren Wahnvorstellungen Nachbarn in Angst und Schrecken versetzte. Jetzt sitzt die mollige Frau mit der sanften Stimme etwas hilflos auf dem Sofa in ihrer aufgeräumten Ein-Zimmer-Wohnung im Wedding und bemüht sich, die Fragen von Walburga Lukes zu beantworten. „Ich weiß nicht, was die alle von mir wollen“, sagt sie. „Ich lebe von 170 Euro Rente im Monat. Grundsicherung bekomme ich nicht mehr. Warum, weiß ich nicht.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.