Berlin - Die Zahl der erfassten Straftaten ist in der Bundesrepublik weiter gesunken. Die Polizei erfasste im vergangenen Jahr insgesamt 5,3 Millionen Straftaten. Das seien rund eine Million weniger als vor fünf Jahren, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag. „Diese Entwicklung hat noch mehr Gewicht, wenn man bedenkt, dass die Gesamtbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland deutlich zugenommen hat.“ Die Aufklärungsquote stieg auf 58,4 Prozent und somit auf einen neuen Höchstwert. Zum Vergleich: In Berlin liegt sie bei 46,1 Prozent.

Die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie sorgten dafür, dass die Mobilität sank und sich das Bild bei den Straftaten entsprechend änderte. So gingen mangels Tatgelegenheiten die Diebstähle um 140.000 Fälle (7,7 Prozent) zurück. Bei Wohnungseinbrüchen sanken die Zahlen um 12.000 (14 Prozent), bei Taschendiebstählen um 10.000 (elf Prozent) Fälle. Auch bei Raubdelikten verzeichnen die Polizeien der Länder und das Bundeskriminalamt (BKA) einen Rückgang um fast sechs Prozent.

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