Berlin - An einem Dienstagabend im Mai vergangenen Jahres stand Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vor Reservisten der Bundeswehr und hielt eine Rede. Die CDU-Politikerin  sagte damals, die Affäre um den terrorverdächtigen Soldaten Franco A. und die rechtsextremen Umtriebe in der Truppe seien „Gift für den ausgezeichneten Ruf unserer Bundeswehr“. Ein Ersatz für den  sogenannten Traditionserlass aus dem Jahr 1982 müsse her, befand  von der Leyen, also eine Art Fibel, in der verbindlich neu festgelegt wird, wer oder was zum Vorbild für die Bundeswehr taugt, vor allem aber wer oder was nicht. Das Regelwerk liegt nun vor. Die Verteidigungsministerin wird es an diesem Mittwoch in Hannover unterzeichnen – und dazu gleich noch eine Kaserne umbenennen, deren aktueller Name dem neuen Stil nicht entspricht.

Emmich-Cambrai-Kaserne wird umbenannt

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