Berlin - Das Tischtuch zwischen Christian Wulff und dem Springer-Verlag ist zerschnitten, so viel ist klar. Dieses Bild sei erlaubt, denn es gab doch manche Gelegenheit, bei der man gemeinsam ganz friedlich zu Tisch saß, wie unter anderem Bettina Wulff in ihrem Buch ausführlich berichtet hat. Aber auch der Bild-Chefredakteur Kai Diekmann erinnert sich an bessere Zeiten und macht sich nun lustig über die bösen Vorwürfe, die der einstige Bundespräsident in seinem jüngst herausgekommenen Buch und in einem ausführlichen Spiegel-Interview gegen die Medien im Allgemeinen und gegen Springer im Besonderen richtet. 

Da auf beiden Seiten Vertraulichkeit schon geraume Zeit nichts mehr zählt, veröffentlichte Diekmann am Montag per Twitter einen Brief Wulffs vom 20. August 2010, wenige Wochen nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten. „Oje, sein Blick zurück im Zorn scheint mir getrübt“, schreibt er spöttisch dazu. Auf dem offiziellen Briefbogen des Bundespräsidenten dankte Wulff dem „sehr geehrten, lieben Herrn Diekmann“ für die fantastischen Bilder, die ein von Bild engagierter Fotograf vom Tag der Präsidentenwahl angefertigt und ihm nun überlassen habe.

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