Anstrengung ist auch zehn Jahre nach dem Pisaschock der beherrschende Begriff der deutschen Bildungspolitik. Der Bildungsbericht, den die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung am Freitag in Berlin vorstellten, verzeichnet wohl erste Erfolge dieser Anstrengung. Allerdings verband sich jede einzelne erfreuliche Meldung mit dem Hinweis auf weitere Herausforderungen.

Trotz schwieriger ökonomischer Rahmenbedingungen erhöhten sich die Bildungsausgaben in den vergangenen Jahren auf jetzt sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Allerdings wird dieser Anteil noch auf die angestrebten zehn Prozent des BIP steigen müssen, um allein der wachsenden Bedeutung der Hochschulen gerecht zu werden. Die steigende Zahl der Hochschulzulassungen mache es erforderlich, „die hierfür notwendigen Ressourcen bereit- und das Qualitätsniveau sicherzustellen“, so der Bericht.

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