Schweinefleisch ist wesentlicher Teil des deutschen Speiseplans. 
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imago images/Ardea

Berlin - Das Kabinett hat die Arbeitsschutzvorschriften in der Fleischindustrie deutlich verschärft. Zentral ist dabei ein Verbot von Werkverträgen. Ab dem 1. Januar 2021 soll das Schlachten und Verarbeiten von Fleisch nur noch Betriebsangehörigen erlaubt sein. Anlass war der Ausbruch von Corona-Infektionen unter Mitarbeitern von Schlachtbetrieben, angeheuert von Subunternehmen, die die Menschen oft in zu engen Unterkünften untergebracht haben. Die Verschärfung ist ein erster, wichtiger Schritt, sagt Reinhild Benning von Germanwatch e. V. Doch solange die Fleischwirtschaft exportfixiert sei, blieben auch bei der Umsetzung gesetzlicher Fortschritte für mehr Tierschutz und weniger Ausbeutung die Bremsen angezogen.

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