Berlin - Simon Helmstedt ist ein schmaler junger Mann mit blassblauen Augen und blondem Pferdeschwanz. Schon vor zwei Wochen, an Tag drei seines Hungerstreiks für eine radikale Klimawende, wirkte der 22-jährige Biologiestudent hohlwangig, hager, geschwächt. Jetzt kann sich Helmstedt kaum noch auf den Beinen halten. Er sitzt auf einem Plastikstuhl auf der Wiese im Klimacamp in der Nähe des Berliner Reichstags. „Die letzten drei Tage waren hart“, sagt Helmstedt. Er habe ans Aufhören gedacht. „Aber ... nein.“ Die Ziele seien noch nicht erreicht. Es geht weiter.

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