MELILLI/MAILAND - Ihre hellen Augen sind an Grausiges gewöhnt. Leichen in allen Phasen der Verwesung, zerfallendes menschliches Fleisch, zerstückelte und verbrannte Körper, Opfer von sexueller Gewalt und Mord gehören seit zwanzig Jahren zum Alltag von Cristina Cattaneo. Aber es gibt Dinge, die auch eine Forensikerin immer noch berühren. Kleinigkeiten. Diese mit Erde gefüllten Säckchen zum Beispiel, die sie eingenäht in den Hemden oder Hosennähten der toten Afrikaner findet. Eine Handvoll Heimat, die junge Männer mit sich getragen haben auf der ungewissen Reise nach Europa.

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