Panketal - Wir wohnen gut 100 Meter Luftlinie hinter der Berliner Stadtgrenze. Dann beginnt schon der Friedhof von Berlin-Buch. Es sind 100 Meter, die alles verändern: Sie machen uns zu Brandenburgern. Selten war ich darüber so verzweifelt. 

Neuerdings lese ich in meiner Zeitung, wie jüngere Berliner Kollegen eine Impfeinladung im Briefkasten finden, weil eine Vorerkrankung berücksichtigt wird. Oder wie sie sich am Osterwochenende nach einem kurzen Anruf plötzlich in einem gut organisierten Impfzentrum einfinden dürfen, weil sie über 60 sind. Auch Freundinnen mit pflegebedürftiger Mutter oder schwangerer Tochter werden mit Priorität geimpft. Sie schicken mir Nachrichten mit Hinweisen auf freie Impfkapazitäten in Tegel – unsere Festnetznummer beginnt mit 030, sie halten mich für eine Berlinerin. Leider ein Irrtum.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.